Wunder-Waffe-Wok – Nicht nur was für Fans der asiatischen Küche

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Vor einigen Jahren habe ich mir einen Wok zugelegt. Das Gute Stück sieht mittlerweile etwas mitgenommen aus und hat von außen einige Katschen abbekommen, aber ich liebe ihn heiß und innig! Denn, seit er bei mir Einzug hielt, ist er eines der Küchenutensilien geworden, dass ich am meisten nutze. Die meisten kennen den Wok sicherlich nur aus der asiatischen Küche, von “Hähnchen-süß-sauer” und gebratenen Nudeln. Diese “Klassiker” der asiatischen Küche sind super, jedoch kann man noch viel mehr aus dem Wok heraus holen. Ich werfe in den Wok so ziemlich alles was auf meinem Teller landet. Nun ja, fast alles ;)

Die Vorteile beim Wok:

  • So ziemlich jedes Gemüse, jeder Fisch oder jedes Fleisch können im Wok zubereitet werden.
  • Der Wok ist ein Allrounder: In ihm kann man braten, kochen, dünsten, frittieren und dämpfen.
  • Nicht jeder Wok (aber meiner) hat eine Antihaftbeschichtung: Hier reicht oft nur ein knackig heiß erhitzter Löffel Öl um alle Zutaten zu garen. So spart man Fett und hat dennoch tolle Röstaromen.
  • Im Wok lassen sich Gerichte unwahrscheinlich schnell zubereiten.
  • Bei Wokgerichten benötigt man keine weitere Töpfe und spart so Platz und Abwaschzeit ;)
  • Anders als bei der ordinären Pfanne werden alle Zutaten gleichmäßig gegart und nicht nur die Zutaten am Boden werden mit Hitze versorgt. Die hohen Wände strahlen ebenfalls starke Hitze ab und garen so die Zutaten von allen Seiten.
  • Durch die Gartechnik “Pfannenrühren” hat man binnen Minuten alle Zutaten auf den Punkt zubereitet, alles hat noch gewünscht “Biss” und nicht an Vitaminen, Farbe und Geschmack verloren. Beim Pfannenrühren werden die Zutaten immer wieder schnell durch den heißen Wok gerührt.

 

Hier ein paar Beispiele von Gerichte, die ich in den letzte Tagen mit Zutaten aus meiner Gemüsetüte im Wok zubereitet habe. Alle Gerichte sind binnen 10 Minuten fertig zubereitet:

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Vegetarische “Hack”Pfanne mit Rübstiel und Möhren:

Zuerst in ein wenig heißem Öl die Zwiebeln und das Hackfleisch (in diesem Fall: Marke “Quorn”) anbraten bis beides leicht gebräunt ist. Mit einem Schuss Gemüsebrühe ablöschen und mundgerecht geschnittene Möhren und Rübstiel dazu geben und kurz garen sodass alles noch bissfest ist. Die Gemüsebrühe dürfte schnell verkocht sein; zum Schluss mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und ein, bis zwei Löffel Saure Sahne unterrühren.

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Vegetarisches “Hähnchen” mit Maiwirsing und Möhren:

In ein wenig heißem Öl das Geschnetzelte (Hier der Marke “Quorn”) und die Zwiebeln scharf anbraten, damit es knusprig wird, dabei immer wieder schnell mit dem Holzlöffel rühren. Das Ganze mit Gemüsebrühe ablöschen und die Möhren und nach Belieben Paprika oder Mais dazugeben. Sollten die Möhren fast gar sein, kleine Blätter Maiwirsing in den Wok geben und nur wenige Minuten kurz im Wok unterheben. Zum Schluss mit Currypulver und etwas Chili würzen.

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Grüner Spargel mit Zucchini, Tomaten und Mangold:

Den Spargel in mundgerechte Stücke schneiden und mit den bunten Paprikastreifen und der Zucchinistiften in das heiße Öl geben und mit Pfannenrühren schnell garen. Ist alles bissfest, mit Sojasoße ablöschen und kurz die halbierten Cherry-Tomaten und das kleingeschnitten Mangold dazugeben und wenige Minuten garen. Zum Schluss das Ganze mit gerösteten Sesam bestreuen und mit Hüttenkäse servieren.

Alle diese Gerichten können/sollen natürlich variiert werden! Habt Spaß und tobt euch aus!

 

Tipps: Wichtig! Nicht mit einem Metall oder Plastiklöffe im Wok herumrühren! Am besten nimmt man einen Holz- oder speziellen Silikonlöffel. So zerkratzt nichts und man verzichtet auf geschmolzene Plastikreste im Essen ;)

Zu beachten ist bei der Zubereitung lediglich, dass die Zutaten der “Reihe nach” in den Wok gegeben werden müssen. Das heißt: Was die längste Garzeit hat, muss zuerst in den Wok. Gerade Fleisch und Geflügel oder härtere und größere Gemüsestücke sollten zuerst in den Wok. Zutaten wie Pilze oder Kohl brauchen nur wenig Garzeit.

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