Knusprige Forelle mit Ofenkartoffeln

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Manchmal muss es schnell gehen und man möchte trotzdem was tolles auf dem Teller haben. Mit nur wenigen Handgriffen und wenigen Zutaten habt ihr eine super knusprige und saftige Forelle auf dem Teller liegen. Bei diesem Rezept kann wirklich so gar nichts schief gehen und jeder, der schon mal die Erfahrung gemacht hat, dass ihm Fisch in der Pfanne zerbrochen ist und der Fisch anderweitig misslungen ist, wird sich freuen: Dieses Rezept glänzt wirklich durch Einfachheit!

Zutaten:

  • Forelle am Stück (pro Person eine)
  • Knoblauch/Kräuterbutter
  • (Dill oder andere Kräuter)
  • Pfeffer
  • Salz
  • Kartoffeln
  • Zahnstocher

Los geht’s damit, dass ihr die Forelle sauber macht: Idealerweise ist diese bereits ausgenommen. Dann schneidet ihr den Kopf ab und wascht die Forellen sauber ab. Gerade gefrorene Forellen sind manchmal noch etwas “schleimig”, in dem Fall gut abschrubben und auch von innen vorsichtig ausspülen. Die Forellen kurz beiseite legen. Jetzt schon mal den Ofen vorheizen: Bei Ober und Unterhitze 220 Grad. Umluft empfehle ich bei diesem Rezept nur mit oberen Grill. Dann sollten 200 Grad ausreichen.

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Jetzt die Ofenkartoffeln auf dem mit Backpapier ausgeschlagenen Blech so verteilen, dass sie dem Fisch nachher als Stütze dienen. Also, am besten mindestens zwei an den Seiten jeder Forelle. Mehr geht natürlich immer, zu den Kartoffeln können sich auch noch gut andere Gemüsesorten gesellen (Zucchini, Aubergine, Zwiebel etc.). Jetzt legt ihr die Forellen “auf den Rücken” zwischen die Kartoffeln, so dass die Kartoffeln die Forelle stützen. Mit einigen Zahnstochern spreizt ihr jetzt die Forellenfilets auseinander, so dass man sie gut befüllen kann. Jetzt mit Pfeffer und Salz würzen und nach Belieben von der Butter in den Fisch füllen. Wer frische Kräuter im Haus hat, kann sich auch denen bedienen und diese dazu geben. Jetzt schiebt ihr das Blech auf die mittlere Schiene für 30 Minuten in den Ofen und fertig ist der knusprigste und saftigste Fisch, den man so einfach zubereiten kann – garantiert!

Ich habe mittlerweile immer wieder ein paar gefrorene Forellen in der Tiefkühltruhe, weil dieses Gericht einfach immer gut ankommt und kaum Vorbereitungszeit braucht.

Tipps: Für dieses Rezept habe ich tiefgefrorene Forellen genommen, es dürfte sich aber auch so ziemlich jeder andere Fisch dafür eignen. Je nach Größe verlängert oder verkürzt sich die Backzeit dann. Beilagen sind natürlich frei variierbar. Am besten passt für mich ein knackiger Gurkensalat mit Dill oder einfach nur frisches Baguette. Wenn es noch schneller gehen muss und keine Zeit mehr zum Auftauen des Fisches bleibt, die gefrorenen Fische eine Weile in lauwarmes (nicht zu heißes!) Wasser legen und gut trocknen.

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