Eier, Mehl und Muskelschmalz – der perfekte Biskuit-Boden

Die Großtante lädt zum großen Kuchenschmaus und freut sich auf eine herrliche Sahnetorte. Nichts leichter als das, dachte ich, und rührte und schlug eine schmackhafte Kaffeesahnecreme, zerdrückte Kekse und wollte nur noch den backfrischen Biskuit-Boden aus dem Backofen holen und… blickte auf eine Teig-Frisbee.

Der Biskuit war platt. Nicht “etwas eingefallen”, nicht “ein wenig flach”, nein, Pfannekuchen-Format trifft es gut. Da der Plan war, eine fluffige Sahnetorte aufzutischen, kam dieses Teigschlamassel natürlich nicht in Frage. Nach ein wenig Recherche und noch einem hektischen Gang in den nächsten Supermarkt, rührte ich den nächsten Biskuit an. Und die Betonung liegt hier klar auf Rühren. Die Ergebnisse hier im Vergleich:

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Das Geheimnis eines fluffigen Biskuit-Bodens liegt schlicht und ergreifend im langen, langen Rühren von Eiern und Zucker. Eine kleine Anleitung.

Zutaten:

  • 2 Eier
  • 60 Gramm Zucker
  • 60 Gramm Mehl
  • 1 TL Backpulver

Der Clou ist, dass ihr zuerst die Eier und den Zucker schaumig schlagt. Nehmt dazu am besten ein Handrührgerät und schlag die Eier und den Zucker gut und gerne 8-10 (!) Minuten. Ja, eure Ausdauer wird belohnt werden! Siebt dann Mehl und Backpulver und rührt alles flott zusammen. Bei 175 Grad Umluft oder 200 Grad Ober-Unterhitze backt ihr den Boden jetzt 25 Minuten. Als Ergebnis bekommt ihr einen super-fluffigen Boden mit dem sich allerlei anstellen lässt. So zum Beispiel auch meine Kaffeesahnetorte:

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Manchmal lohnt es sich, die Backform nicht direkt in die Ecke zu werfen, sondern weiter zu probieren. Aus dem “Pfannekuchen”-Teig werde ich vielleicht Cakepops machen :)

Tipp: So ein Biskuit-Boden ist die perfekte Basis für so ziemlich jeden Belag und lädt zum kreativen Austoben ein: Ob Früchte, Cremes oder auf mehreren Etagen – einmal gewusst wie, ist der Biskuit ein genialer Kuchen-Allrounder!

 

2 thoughts on “Eier, Mehl und Muskelschmalz – der perfekte Biskuit-Boden

  1. Ah, gut zu wissen – an Biskuit habe ich mich bislang noch nicht versucht.
    Und ich glaube, niemand backt absichtlich Cakepops… irgendwie entstehen die doch immer, weil ein normaler Kuchen nicht so ganz geklappt hat. ;-)

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